Abiturient unter den größten Informatiktalenten Die bundesweiten Informatikwettbewerbe wollen Barrieren gegenüber der Informatik abbauen. Foto: Max Bunge

Lukas Schembecker, der das Mallinckrodt-Gymnasium im Sommer mit dem Abitur verlassen hat, hat als Finalist an der Endrunde des Bundeswettbewerbs Informatik teilgenommen, die vom 20. bis 23. September in Jena ausgetragen wurde.

Am Bundeswettbewerb Informatik nehmen in jedem Jahr bundesweit über 1.000 Schülerinnen und Schüler teil. In den ersten zwei Runden arbeiten die Nachwuchstalente allein und im Team an verschiedenen Aufgaben. Für die diesjährige Endrunde, die vom Institut für Informatik der Friedrich-Schiller-Universität gemeinsam mit dem Carl-Zeiss-Gymnasium in Jena ausgerichtet wurde, qualifizierten sich insgesamt 28 Schülerinnen und Schüler. Lukas Schembecker war einer von ihnen.

„An zwei Tagen des Finales musste Lukas im Team anspruchsvolle Aufgaben bearbeiten und die Lösungen allen Teilnehmern einer Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentieren. In Einzelgesprächen wurden Wissen, insbesondere aber auch die Problemlösungskompetenz der Schülerinnen und Schüler, geprüft. Hier hat Lukas hervorragende Leistungen gezeigt“, lobte Informatiklehrer Fabian Hörsken. Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit zwei komplexen Informatik-Anforderungen: Eine Aufgabe beschäftigte sich mit der Frage nach der Sicherheit drahtloser Autoschlüssel, die andere mit dem Aufbau von Arten-Stammbäumen in der Biologie.

Informatiktalente wie Lukas Schembecker händeringend gesucht

Lukas Schembecker (r.) hat unsere Schule mehrfach erfolgreich vertreten.

Lukas Schembecker (r.) hat unsere Schule mehrfach erfolgreich vertreten.

Dass es am Ende nicht für den Titel des „Bundessiegers“ gereicht hat, wird fast zur Nebensache: „Wir freuen uns, dass Lukas in diesem anspruchsvollen Wettbewerb im Finale dabei war, er zählt zu den besten Nachwuchsinformatikern Deutschlands. Darauf kann er sehr stolz sein“, so Hörsken. Auch der Juryvorsitzende, Prof. Dr. Till Tantau von der Universität Lübeck, unterstreicht die Leistung der Finalisten: „Informatiktalente, wie wir sie in diesen Tagen erlebt haben, werden dringend gebraucht und haben hervorragende Karriereaussichten.“

Der Bundeswettbewerb Informatik ist der traditionsreichste unter den bundesweiten Informatikwettbewerben und richtet sich an begabte Nachwuchsinformatiker bis 21 Jahre. Die bundesweiten Informatikwettbewerbe wollen Barrieren gegenüber der Informatik abbauen und junge Menschen für das Fachgebiet interessieren.