Aufruf an die Schulgemeinschaft des Mallinckrodt-Gymnasiums Zwischen unserer Schule und Nairobi bestehen enge Beziehungen: Im Juni 2016 waren z.B. Gäste aus Kenia am Mallinckrodt zu Gast.

Liebe Schulgemeinde!

Beim Basar im November hatte ich Gelegenheit mit Frau Faber (Vorsitzende von Shangilia Deutschland) zu sprechen. Im Gespräch erzählte sie mir von Teresia!

Zur Erinnerung:
Im Juni 2016 war eine Gruppe Schülerinnen und Schüler mit Begleitern aus Shangilia, Nairobi, Kenia an unserer Schule zu Gast. Während ihrer Zeit in Dortmund hatten unsere Kinder Gelegenheit, die kenianischen Kinder und Jugendlichen kennenzulernen und es entstanden Freundschaften. Die Schülergruppe hatte eine sehr beeindruckende Aufführung in der Sporthalle und die Kenianer haben mit ihrer Lebendigkeit und Fröhlichkeit die Schulgemeinschaft bereichert. Der Gegenbesuch einiger Mallinckrodtschüler erfolgte im Oktober 2016.

Auch am Solidaritätslauf nahmen die Kenianer damals teil.

Damals war Teresia unter den Schülerinnen. Teresia ist 17 Jahre alt, lebt seit ihrem 4. Lebensjahr in Shangilia, besucht die weiterführende Schule in Nairobi und ist eine hervorragende Schülerin.
Teresia war im Sommer 2017 mit vier Mitschülerinnen auf dem Rückweg vom Unterricht in einem Kleinbus unterwegs. Auf dem Heimweg kam es zu einem Verkehrsunfall. Alle vier Mitschülerinnen auf den hinteren Plätzen kamen durch den Aufprall eines LKWs zu Tode. Teresia wurde schwer verletzt; es resultierte u.a. ein offener Unterschenkelbruch, der seither größte Probleme macht.

Mr. Njenga, Leiter des Kinderheims, hat in Kenia einen erfahrenen Arzt gefunden, der das Bein nach der Iliazarov-Methode (Ringfixateur) behandeln wird; eine Methode, die auch in Deutschland etabliert ist. Einmal im Monat wird Teresias Gesundheit und der Fortschritt des Verfahrens in Nairobi kontrolliert. Rund ein Jahr wird es dauern, bis dieser ganze Prozess abgeschlossen sein wird. Im Dezember wird die OP stattfinden und ab Januar kann Teresia wieder ihre alte Schule besuchen und das Schuljahr wiederholen. Ob es so wirklich gelingen wird das Bein zu retten, kann im Augenblick noch niemand sagen. Aber wir alle hoffen, dass Dr. Maru erfolgreich sein wird. Wir werden alles tun, was erforderlich ist, um der 17 Jährigen zur Seite zu stehen.

Frau Faber schrieb am 12.12.2017:
„…ich habe gestern mit Njenh´ga gesprochen. Der Arzt hat nun eine Änderung vorgenommen. Er möchte zunächst eine Platte einbauen, da die Knochenbildung besser voranschreitet als erwartet.
Diese Operation findet heute statt. Später in einer zweiten Operation wird die Ringversorgung durchgeführt. Wir hoffen, dass alles gut geht. Das ist der Stand von gestern. Damit wird natürlich alles etwas teurer.“

Ein Krankenversicherung, die die Behandlungskosten übernehmen würde, ist nicht vorhanden, daher ist der Verein (Shangilia e.V.) auf Spenden angewiesen. Als Chirurg und Vater hat mich diese Geschichte sehr berührt.

Somit meine Frage an die Schulgemeinde. ob wir uns nicht an den Therapiekosten beteiligen sollen, können oder müssen?! Auf eine großherzige Spende ihrerseits hoffend, wünsche ich Ihnen und ihren Familien eine gesegnete Weihnacht und alles Liebe und Gute sowie Gesundheit für 2018.

Dr. Josef Obermeier

P.S.: Es besteht die Möglichkeit eine Spendenquittung zu erhalten.

Kontakt:
Anja Faber
Shangilia Deutschland e.V.
Lessingsstraße 25
D-53844 Troisdorf
www.shangila.de

Spendekonto Shangilia Deutschland e.V .
Steyler Bank, Sankt Augustin
IBAN: DE 06 3862 1500 0000 3303 50
BIC GENODED1STB
Stichwort: TERESIA