Bildung braucht Religion – Religion braucht Bildung Die Schülerinnen und Schüler stellten die Frage nach dem Zusammenhang von Bildung und Freiheit in den Mittelpunkt.

Bildung braucht Religion – Religion braucht Bildung: Unter diesem Thema hat am Freitag (29.09.2017) der 4. Tag für Lehrerinnen und Lehrer der Evangelischen Landeskirche von Westfalen gestanden, der im Jahr des Reformationsgedenkens ökumenisch ausgerichtet war.

Rund 750 Lehrerinnen und Lehrer, darunter auch viele aus dem Kollegium des Mallinckrodt-Gymnasiums, konnten aus einer Vielzahl an Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen auswählen. Prominent war die Riege der Referenten und Liturgen: Neben Präses Annette Kurschus, Erzbischof Hans-Josef Becker, dem ehemaligen Ratsvorsitzenden der EKD Dr. Wolfgang Huber und Weihbischof Rolf Lohmann (Bistum Münster) hatte sich auch die Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, Yvonne Gebauer, Zeit für ein Grußwort genommen.

Alltag vor Engführungen bewahren

Der Hauptvortrag von Altbischof Dr. Wolfgang Huber

Die Vertreter aus Kirche und Politik waren sich darin einig, dass Gott, Glaube und Religion als Bestandteile dieser Welt, auch in der Schule vorkommen müssten, und zwar sinnvollerweise in Form eines bekenntnis-orientierten Religionsunterrichts. Die inhaltliche Vorbereitung des gut besuchten Abschlussgottesdienstes mit Präses Kurschus und Weihbischof Lohmann lag in den bewährten Händen der AG Gottesdienst des Mallinckrodt-Gymnasiums unter Leitung von Schulpfarrerin König und Schulseelsorger Tobias Ebert. Musikalisch wurde die Liturgie durch den Chor am Mallinckrodt-Gymnasium mit Klaus Stehling (Leitung/Orgel) und Luise Esser (Saxophon) bereichert.

Die Schülerinnen und Schüler stellten die Frage nach dem Zusammenhang von Bildung und Freiheit in den Mittelpunkt und gaben Antworten aus der Bildungsgeschichte, indem sie den Reformator und wirkmächtigen Schulreformer Philipp Melanchthon mit der Schulgründerin Pauline von Mallinckrodt konfrontierten. Diese Impulse vertiefte Weihbischof Lohmann in seiner Predigt und ermunterte die Lehreinnen und Lehrer, an der Überzeugung festzuhalten, dass eine religiöse Grundhaltung Bildungskonzepte und den pädagogischen Alltag vor Engführungen bewahre.

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Die Impulse vertiefte Weihbischof Lohmann in seiner Predigt.