Am 22. Dezember startet die Mallinckröte ins Weltall

Der Countdown läuft: Das Vorhaben der Astronomie-AG des Mallinckrodt-Gymnasiums, eine Mallinckröte in den Weltraum zu befördern, nimmt Gestalt an. Nachdem das notwendige Equipment zusammengetragen, getestet und montiert und die erforderlichen Genehmigungen eingeholt wurden, kann es nun losgehen. Der Start wird am Freitag (22.12.2017), dem letzten Schultag vor den wohlverdienten Weihnachtsferien, am Ende der großen Pause erfolgen. Der Stratosphärenflug ist damit ein weiteres Vorhaben der Schule im Rahmen des europäischen „Erasmus+“-Projektes „Eurostronomia“. Viele Extreme für die Kröte Nach aufwändigen Auswahlverfahren und Fitnesstests wurde auch der Kandidat für den Aufenthalt in der Stratosphäre ausgewählt: „Das ist ein kleiner Hüpfer für eine Kröte, aber ein riesiger Sprung für das Erasmus-Projekt der Schule“, ließ der Raumfahrer bereits jetzt vermelden. Auf ihrem Weg in die Stratosphäre wird die Mallinckröte sich auf viele Extreme einstellen müssen: Die Temperaturen werden bis zu -60 °C betragen, die Luftfeuchtigkeit sinkt extrem und der Luftdruck wird bis auf ein Hundertstel des Drucks am Erdboden abfallen. Aufgrund des abnehmenden Umgebungsdrucks wird der Ballon in der Stratosphäre, in etwa 35 Kilometern Höhe, platzen. Unser Raumfahrer wird dann – hoffentlich wohlbehalten – gemeinsam mit dem technischen Equipment wieder zum Erdboden gelangen. Drei Stunden lang wird er sich dann ungefähr in der Luft befunden haben. Mit Hilfe eines GPS-Trackers kann er an seinem Landepunkt aufgespürt werden und die Auswertung der gespeicherten Messdaten kann erfolgen. Die Arbeitsgemeinschaft befasst sich donnerstags in der siebten Stunde im Physikraum weiter mit dem Projekt und Interessierte sind herzlich willkommen. Gerne stellen wir unser Vorhaben auch in eurer Klasse vor. Wenn ihr Interesse daran habt, sprecht bitte Frau Bullmann, Herrn Grothus oder Herrn Dr. Unkelbach an. Hintergrundinfos: Der Weltraumflug der Mallinckröte Der heliumgefüllte Wetterballon wird unsere Mallinckröte zusammen mit einem Styroporkasten mit Messeinrichtungen für Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit, sowie einer Kamera bis in eine Höhe von ca. 35 Kilometern transportieren. Der von uns verwendete Ballon besteht aus Naturkautschuk und hat einen Durchmesser von ca. 2 m. Wir haben berechnet, dass er damit ein Volumen von ca. 4 m³ Helium fasst. Damit ist er in der Lage, mit ca. 5 m/s aufzusteigen. Bis in eine Höhe von 30-35 km kommt er daher nach ca. 2 Stunden. Der Rückweg zur Erde wird dann mit einer Geschwindigkeit von 7 m/s zurückgelegt. Insgesamt ermittelten wir daraus eine Flugdauer von ca. drei Stunden. Der Styroporkasten bietet eine gute Wärmeisolation für unsere Messgeräte und die Kamera. Herzstück der Messeinrichtungen ist ein Datenlogger, der Luftdruck, GPS-Daten, Luftfeuchtigkeit und Temperatur misst und diese Daten im Abstand von 10 Sekunden speichert. Die auf einer SD-Karte gespeicherten Daten können im Anschluss mit einer speziellen Software ausgelesen und ausgewertet werden. Zudem lässt sich mit Hilfe der GPS-Koordinaten ein 3D-Bewegungsprofil des Ballons erstellen. Der GPS-Tracker übermittelt uns Standortdaten der Sonde bis auf...

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Naturwissenschaftliche Klassen besuchen Phänomenta in Lüdenscheid

Die beiden naturwissenschaftlichen Klassen der Jahrgangsstufe 6 – die 6c und die 6d – haben am Montag (20.11.) und Freitag (24.11.) eine Exkursion zur Phänomenta in Lüdenscheid unternommen. „Nicht nur gucken, auch anfassen“ „Nicht nur gucken, auch anfassen“ – so lautete das Motto an diesem Tag. Denn als Klassen mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen vor allem im Bereich der Physik an vielen Experimenten „tatkräftig“ erweitern. Bonus des aktuellen Phänomenta-Programms: eine Planetenausstellung. Passend zum neuen Erasmus-plus-Thema „Astronomie“ tauchten die Schülerinnen und Schüler in unser Sonnensystem ein und „tasteten“ sich im wahrsten Sinne des Wortes von Planet zu Planet, um etwas über Größe und Entfernung unserer Himmelskörper zu erfahren. Für alle ein rundum gelungener...

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Astronomie-Projekt startet mit Logo-Wettbewerb

Beim neuen Erasmus+ Projekt „Eurostronomia“ dreht sich alles um Planeten, Himmelsbeobachtungen, Raumfahrt und die Entstehung des Universums. Während der dreijährigen Projektdauer (2017-2020) beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler aller beteiligten Partnerschulen mit Aktivitäten unterschiedlichster Art. Mehr Informationen zum neuen Projekt » Startschuss mit Logo-Wettbewerb Startschuss ist ein Logo-Wettbewerb, um ein aussagekräftiges Projektlogo zum Thema Astronomie zu finden. Teilnahmeschluss ist der 6. November 2017. Mitmachen können Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen. Vorgaben: Das Wort Eurostronomia muss in dem Logo enthalten sein. Dieses kann auch in kyrillischer Schrift geschrieben werden. Eine Jury wählt anschließend die besten 3 Vorschläge jeder Schule aus. Danach wird unter den besten Designs aller Schulen das Projektlogo ausgewählt. Euer Kunstwerk kann sowohl digital (jpg) als auch analog (auf Papier in sehr guter Qualität, damit es digitalisiert werden kann) gestaltet werden. Abgabe bei Frau Bullmann oder per Email senden an:...

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Neue AG will Mallinckröte ins Weltall schicken

Für eine unserer Mallinckröten wird es aufregend: An einem Wetterballon soll sie 35 Kilometer bis in die Stratosphäre aufsteigen und dort nicht nur für aufregende Bilder sorgen, sondern auch Daten über Flughöhe, Luftdruck, Temperatur, Luftfeuchtigkeit sammeln. Zahlreiche Fragen bei der Vorbereitung Das Projekt ist der Einstieg in das Projekt Erasmus+ mit dem Thema „Eurostronomia“ des Mallinckrodt-Gymnasiums und wird als erste Aktion der neu gegründeten Astronomie-AG vom Förderverein großzügig unterstützt. Bevor unsere Mallinckröte sich jedoch auf den Weg Richtung Weltall machen kann, sind umfangreiche Planungen vonnöten, denen sich die AG stellen muss: Welche Ausrüstung wird benötigt? Welchen Anforderungen muss die Technik genügen? Wie wird ein taugliches Transportobjekt gebaut? Wie erhält man eine Genehmigung der Flugsicherung? Erstes Treffen am 5. Oktober Am Donnerstag (05.10.2017) treffen sich interessierte Schülerinnen und Schüler der Stufen 7 bis 9 erstmalig an den Physikräumen, um das weitere Vorgehen zu planen. Bei Rückfragen wendet euch bitte an Herrn Grothus. Eine Übersicht aller Arbeitsgemeinschaften gibt es...

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Vorbereitung des neuen Projekts Erasmus+

Die Schülerinnen und Schüler können sich freuen: Von Freitag bis Sonntag (22.09. – 24.09.2017) haben sich Lehrerinnen und Lehrer der acht am „Erasmus+“-Projekt beteiligten Länder zu einem ersten Treffen am Institut Saint-Dominique in Mortefontaine, Frankreich, getroffen. Für unsere Schule waren Frau Bullmann, Herr Dr. Unkelbach und Herr Grothus vertreten. Erstes Treffen im April 2018 in Slowenien An diesem Projekt Eurostronomia nehmen, neben unserer Schule, Schulen aus Bulgarien, Frankreich, Mazedonien, Portugal, Rumänien, Schottland und Slowenien teil. Auf dem Programm in Frankreich stand die Planung des dreijährigen Projekts. Aber auch erste Sternbeobachtungen wurden unternommen. Die erste Mobilität findet in Ljubljana, Slowenien, vom 10. bis 16. April nächsten Jahres...

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Förderverein gibt große Summe für Naturwissenschaft

Der Verein der Freunde und Förderer des Mallinckrodt-Gymnasiums fördert durch den monumentalen Beitrag von rund 13.000 Euro den Fachbereich Naturwissenschaften unserer Schule. Mit dieser Finanzspritze konnten Experimentiersätze angeschafft werden, mit denen in der Klasse 6, in der Einführungsphase und in der Qualifikationsphase 1 die Schülerinnen und Schüler im Physikunterricht selbstständig experimentieren können. Erkenntnisgewinnung im Prozess des Experimentierens Es bedarf keiner grundsätzlichen Erklärung dafür, dass durch diese Anschaffung die Motivation im naturwissenschaftlichen Unterricht durch Ausprobieren, Testen und eigenständiges Erforschen mit Experimentiereinheiten einen hohen Stellenwert erlangen wird. Die Erkenntnisgewinnung findet nun nicht durch überwiegenden Einsatz des Lehrers statt, sie vollzieht sich vielmehr im Prozess des Experimentierens selbst. Herr Dr. Materna (Vorsitzender) und Frau Rundholz vom Vorstand des Fördervereins erlebten den ersten unterrichtlichen Einsatz der Experimentiereinheit „Hören & Sehen“ im Physikunterricht der Klasse 6a. Sie nahmen in Vertretung des Fördervereins den herzlichen Dank unserer Schülerinnen und Schüler entgegen, mit dem auch ein Zeichen für die Anerkennung einer großartigen Investition im Sinne eines modernen Unterrichts verbunden sein soll. Josef...

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