Eramus+ in Ayr: Neue Erkenntnisse und viele neue Freunde

Vom 16. bis 22. September 2018 hat im schottischen Ayr der zweite internationale Workshop im Rahmen des mit Hilfe von EU-Mitteln finanzierten Erasmus+ Projekts „Eurostronomia“ stattgefunden, bei dem sich alles um Planeten, Himmelsbeobachtungen, Raumfahrt und die Entstehung des Universums dreht. Das Mallinckrodt-Gymnasium war mit acht Schülerinnen und Schülern dabei, die ihre Eindrücke in kleinen Beiträgen festgehalten haben. 

Erasmus in Ayr, Tag 1

Am Sonntag (16.09.2018) haben sich acht Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 und der EPH zusammen mit Frau Bullmann, Herrn Grothus und Herrn Dr. Unkelbach auf den Weg nach Ayr in Schottland zur zweiten „Eurostronomia“-Mobilität gemacht. Eurostronomia ist ein Erasmus-Projekt zum Thema Astronomie. Beteiligt an diesem Projekt sind neben unserer Schule und unserer Partnerschule aus Ayr Schulen aus Bulgarien, Frankreich, Mazedonien, Portugal, Rumänien und Slowenien. Bei diesem Treffen sind allerdings die Schulen aus Bulgarien und Mazedonien nicht vertreten.

Zuerst ging es mit dem Zug vom Dortmunder Hauptbahnhof zum Düsseldorfer Flughafen, dort mussten wir dann leider lange auf unseren Flug warten und nach Behebung eines Triebwerkproblems konnten wir endlich Richtung Glasgow abheben. In Glasgow haben wir dann bereits die französische Gruppe getroffen und sind gemeinsam nach Ayr gefahren. Den Abend haben wir in unseren Gastfamilien verbracht. Jetzt freuen wir uns auf die kommende Woche und auf viele spannende Workshops und internationale Begegnungen und Unternehmungen mit unseren Gastfamilien.

Nele Uibel

Erasmus in Ayr, Tag 2

Heute war unser erster vollständiger Tag in Schottland. Am Morgen hatten wir ein Assembly mit der gesamten Schule, die Opening Ceremony. Danach wurden uns noch einige allgemeine Informationen über unseren Aufenthalt gegeben, bevor wir dann mit allen Teilnehmern für einen offiziellen Fototermin zum Strand gegangen sind. Anschließend hatten wir Gelegenheit, in Icebreaker-Spielen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den anderen Ländern besser kennzulernen, bevor wir in die Stadt Ayr gegangen sind.

Hier haben wir eine Selfie-Tour unternommen, bei der wir Vorgaben für Fotos bekommen haben und durch die ganze Stadt laufen mussten, um die Dinge von der Liste zu finden. Als wir wieder zurück in der Schule waren, wurden wir nach einem Abendessen in die Tiefen des schottischen Landestanz Ceilidh eingeführt.

Johanna Simon

Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)Erasmus+ in Ayr (September 2018)

Erasmus in Ayr, Tag 3

Heute sind wir nach Glasgow gefahren und haben dort das Glasgow Science Centre besucht. Dort konnten wir zahlreiche naturwissenschaftliche Experimente selbst durchführen und haben den 3D-Film Hidden Universe gesehen. Weiter ging es zum Observatorium der Universität Glasgow, wo Professor Martin Hendry einen Vortrag zu den aktuellen Forschungsergebnissen zu Gravitationswellen gehalten hat. Anschließend führten er und seine Mitarbeiter uns durch das Observatorium mit seinem Teleskop und weiteren Messeinrichtungen. Als Gastgeschenk erhielten wir alte Originalaufnahmen des Sternenhimmels durch das Teleskop. Den Abend verbrachten wir mit unseren Gastfamilien.

Rebecca Stoll

Erasmus in Ayr, Tag 4

Heute war der erste Workshop-Tag zum Thema Astronomie. Vormittags konnten wir uns zwischen drei Workshops entscheiden. In einem Workshop zum Thema „Gravitation“ machten wir zu anschaulichen Experimenten, zum Beispiel mit Nerf-Pistolen, Berechnungen zur Schwerkraft. In einem weiteren Workshop wurde das Raumfahrt-Wettrennen zwischen den letzten USA und der Sowjetunion thematisiert. Ein dritter sehr interessanter Workshop befasste sich mit dem Bau eines Mars-Rovers, auch unter finanziellen Aspekten.

Nach einer Pause wurde uns die Funktionsweise von Teleskopen erklärt. Danach schauten wir uns in einem in der Halle aufgebauten aufblasbaren Planetarium einen Film zur Bedeutung der Sterne für die Menschen in der Vergangenheit an. Außerdem erzählte uns Mr. Jai Rawtani, ein Lehrer der St. Edmund‘s School in Jaipur, Indien, wie er in Indien in Klassen mit bis zu 60 Schülern Physik unterrichtet. In einer Video-Konferenz nahmen wir Kontakt mit der mazedonischen Partnerschule aus, die ebenfalls am Erasmus+ Projekt teilnimmt, aber nicht nach Schottland kommen konnte.

Nach der Mittagspause hatten wir wieder die Qual der Wahl zwischen drei Workshops. In einem Workshop drehte es sich um die Ausdehnung des Universums und darum, wie man daran das Alter des Universums berechnen kann. Ein anderer Workshop handelte von der Planung einer Raketen-Firma unter Business-Aspekten. In einem weiteren Workshop durften die Schüler ausprobieren, wie das Training eines Astronauten abläuft.  Bei den Workshops arbeiteten wir viel mit Schülern aus anderen Ländern zusammen und knüpften neue Freundschaften. Am Nachmittag verbrachten wir die Zeit mit unseren Hosts und lernten Schottland besser kennen.

Ekkehard Schröder

Erasmus in Ayr, Tag 5

Um Edinburgh besser erkunden zu können, haben wir uns nach der rund anderthalb Stunden langen Busfahrt in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine besuchte zuerst Edinburgh Castle, die andere Dynamic Earth. Am Edinburgh Castle angekommen, konnten wir in kleineren Gruppen zum Beispiel das Kriegsdenkmal oder die „Mons Meg“, eine riesige Kanone, besichtigen. In der Ausstellung Dynamic Earth erwartete uns danach ein Workshop zum Thema außerirdisches Leben. Mit Experimenten und einem anschließenden Film im großen Planetarium lernten wir die Bedingungen für Leben und viele extreme Orte, an denen erstaunlicherweise auch Leben existiert, kennen.

Daraufhin hatten wir noch die Möglichkeit, selber durch die Stadt zu bummeln. Viele Souvenirläden und Sehenswürdigkeiten wurden besucht und um 17 Uhr trafen wir uns dann alle in einer Pizzeria, wo es die beste Pizza von Edinburgh geben soll. Nachdem wir uns satt gegessen hatten, mussten wir leider auch schon wieder die Rückreise antreten.Den Abend verbrachten wir wieder in unseren Gastfamilien.

Jonathan Glumm

Erasmus in Ayr, Tag 6

Der Freitag und damit auch leider der letzte Tag des Eurostronomia-Projekts startete mit einer kurzen Einführung und anschließenden Workshops. Eine Gruppe fertigte Schals mit dem Motto ,,Galaxy‘‘ an. Obwohl wir am Ende des Workshops alle mit Farbe bespritzt waren, hatten wir sehr viel Spaß. Ein weiterer Workshop befasste sich mit dem Bau eines Spektrometers. In einem weiteren Workshop wurde mit Hilfe unterschiedlicher Pendel der Wert der Erdbeschleunigung g bestimmt.

Nach einer kurzen Pause hatten wir die letzten Workshops: Während Gruppe C sich einen sehr interessanten Vortrag über Astrologie und Astronomie in Indien anhörte, gestaltete eine andere Gruppe ein ,,Top Trumps Game‘‘ zum Thema Himmelskörper. Der letzte Workshop war über ,,Rotational Motion‘‘, also über die Drehbewegung.
Als wir nach den Workshops in der CT Hall ankamen, stellte uns der Eustronomia-Club der Primary School eine Präsentation vor. Um ca. 15:30 Uhr fing die Abschlusszerenomie an. Danach zeigte uns die Musical-Gruppe der Wellington School ihr Gesangstalent in einer kurzen Vorführung ihrer nächsten Musicalaufführung „Chicago‘‘, welche in 10 Tagen aufgeführt wird. Anschließend durften wir ein typisch schottisches Essen probieren: Fish and Chips. Der Abend wurde mit dem Film ,,Hidden Figures‘‘ , vielen Umarmungen und vielen Verabschiedungen beendet.
Lisa Schimanski

Erasmus in Ayr, Tag 7

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge machten wir uns heute wieder auf den Weg nach Hause. Lachend, denn wir freuen uns natürlich, Freunde und Familie wieder zu sehen und ihnen von dieser wunderschönen und ereignisreichen Woche zu berichten. Wir haben tausende von Eindrücken sammeln, neue Freunde aus verschiedensten europäischen Länder finden und an wunderbar organisierten Veranstaltungen teilnehmen können. Dass diese wunderbare Zeit nun vorbei ist und wir von Schottland und den anderen Teilnehmern Abschied nehmen müssen, lässt uns mit mindestens einer Träne im Auge abfahren.

Das Projekt geht jedoch weiter und man trifft sich hoffentlich in Portugal oder spätestens in Dortmund wieder.
Bernd Grothus

Der Workshop in Schottland wird den Teilnehmern noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Mehr zum Projekt Erasmus+ »