Zentrale Aufgabe des Erdkundeunterrichts ist die Vermittlung einer raumbezogenen Handlungskompetenz. Damit Schüler und Schülerinnen sowohl kognitiv als auch affektiv an nah- und fernräumlichen Prozessen teilhaben können, sollen sie im Erdkundeunterricht dazu befähigt werden, raumgebundene Strukturen und Prozesse zu verstehen, indem sie vor allem naturgeographische, ökologische, kulturgeschichtliche, wirtschaftspolitische und soziale Voraussetzungen bzw. Grundlagen zu Wirkungsgefügen, wie sie in der Lebenswirklichkeit vorkommen, miteinander zu verknüpfen.

Dies soll dadurch erreicht werden, dass im Anschluss an die Vermittlung von Basiswissen und –methoden besonderer Wert auf handlungsorientierte Unterrichtsmethoden gelegt wird.

Da jedoch für das Fach Erdkunde die Anschaulichkeit des Unterrichts von besonders großer Bedeutung ist, soll die originale Begegnung nicht nur durch Filme bzw. Filmsequenzen erfolgen, sondern auch – sofern dies möglich ist – durch Unterrichtssgänge, Projekte und Exkursionen, wie z. B. zum Thema Schulweg, Bauernhof, Fairer Handel, Funktionskartierung der Dortmunder Innenstadt, Strukturwandel im Ruhrgebiet oder Stadtentwicklung (am Beispiel Frankfurt).