Hannelore Kraft ehrt Mallinckrodt als „Schule der Zukunft“


Durch die Hand der Ministerpräsidentin des Landes NRW, Hannelore Kraft, und den Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sirau ist das Mallinckrodt-Gymnasium am Freitag (01.06.2012) als „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet worden. Die Auszeichnungsfeier fand im Dortmunder Rathaus statt. 22 Schulen aus Dortmund, darunter zwei Gymnasien, erhielten diesen Titel für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Landeskampage durch Projekte im Rahmen einer „Bildung für Nachhaltigkeit“.

Das Mallinckrodt-Gymnasium hatte unter dem Motto „Das Mallinckrodt-Gymnasium auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Solidarität“ unter anderem Projekte der Energiewächtergruppe eingebracht, wie

  • die Anleitung zu umweltbewussten Energieverbrauch
  • der Einsatz von Umweltpapier als Kopierpapier
  • die Einführung der blauen Tonne mit Papiermülleimern in den Klassen
  • die Aktion 3×5 Minuten
  • der Klima- und Energietag im Februar 2010
  • die Beteiligung an der Aktion „Plant-for-the-Planet“.

Darüber hinaus wurde aber auch auf Maßnahmen verwiesen, die das Miteinander in der Schule verbessern sollen, wie das Anti-Mobbing-Konzept, das durch eine eigens ausgebildete Mediatorin begleitet wird. Solidaritätslauf und Basar sind weitere soziale Projekte, die den Blick über die Schule hinaus verdeutlichen. Auch der neue Schulshop unterstützt durch den Verkauf umweltfreundlicher Projekte wie das Dortmund-Heft das Anliegen der Schule der „Bewahrung der Schöpfung“.


Die Arbeit der Energiewächter wurde auf der Feier an einem Stand exemplarisch verdeutlicht, indem die 3×5-Minuten-Aktion der Energiewächter noch einmal in Kleinformat dargestellt wurde:

5,5 Kilogramm Holz stellten den Holzbedarf eines einzelnen Schülers für Hefte im Jahr dar, falls er keine Umwelthefte benutzt, 4,8 Liter Wasser in Flaschen sind die Menge Wasser, die für die Herstellung von 1 Gramm Fleisch benötigt werden und 10 Mülltüten (große gefüllte müssten es eigentlich sein) fallen in einer Schule von der Größe des Mallinckrodt-Gymnasiums an einem Tag an. Die Ministerpräsidentin nahm sich bei einem Rundgang die Zeit, sich von den Schülern ihre Arbeit an ihrem Stand erläutern zu lassen.

Deutlich wurde, dass diese Auszeichnung keine Aufforderung zum Ausruhen ist, sondern eher eine Aufforderung dazu, den Weg zu mehr Nachhaltigkeit und zum bewussten und schonenden Umgang mit unserer Umgang mit den Mitmenschen und der Natur weiterzugehen.