Nach 34 Jahren: Jochen Heinrichs wechselt in den Ruhestand Über 33 Jahre als Lehrer am Mallinckrodt tätig: Jochen Heinrichs.

Über 33 Jahre als Lehrer am Mallinckrodt tätig: Jochen Heinrichs.

Über 33 Jahre als Lehrer am Mallinckrodt tätig: Jochen Heinrichs.

Nach 34-jähriger Tätigkeit ist Jochen Heinrichs am Donnerstag (25.06.2015) aus seinem aktiven Dienst als Lehrer am Mallinckrodt-Gymnasium in den Ruhestand verabschiedet worden. Der Oberstudienrat i.E. unterrichtete die Fächer Geschichte und Pädagogik und koordinierte als StuBO die Berufs- und Studienorientierung.

Bei der Verabschiedung des beliebten Pädagogen waren neben dem Kollegium, vielen Schülerinnen und Schüler und seiner Familie auch Eva Jansen als Leiterin der Abteilung „Katholische Schulen in freier Trägerschaft“ des Erzbistums Paderborn, der ehemalige Schulleiter Ewald Oelgemöller, Sylvia Wawrzinek und Thomas Horster-Möller als Vorsitzende der Schulpflegschaft sowie viele ehemalige Kollegen, Schüler und andere Wegbegleiter anwesend.

Persönliche Gedanken der Schüler

Die Verabschiedungsfeier begann mit einer Heiligen Messe im Forum, die von Schulseelsorger Tobias Ebert und Schulpfarrerin Sigrun König gestaltet wurde. Dabei ließ es sich die Klasse 9c, die Jochen Heinrichs gemeinsam mit Maria Dickmann in den vergangenen beiden Jahren geleitet hatte, nicht nehmen, persönliche Gedanken und Wünsche an ihren nun ehemaligen Klassenlehrer vorzutragen.

„Ein gewisser Nonkonformismus“

Auch im anschließenden offiziellen Teil der Verabschiedungsfeier konkretisierte sich in den Ansprachen von Schulleiter Christoph Weishaupt, Joachim Koschany für die Fachschaft Geschichte sowie Ulrich Freudenreich für das Lehrerkollegium, was der Schule neben dem fachlichen Engagement und Heinrichs‘ Einsatz als StuBO fehlen wird: sein unübertroffener Sprach- und Situationswitz, seine Empathiefähigkeit, ein „gewisser Nonkonformismus“ (Ulrich Freudenreich) und sein stimmlicher Beitrag bei den Liedern im Gottesdienst.

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Jochen Heinrichs griff die Lobreden auf und zitierte anschließend mit einem Augenzwinkern einen „gewissen Dortmunder Fußballphilosophen“ (Jürgen Klopp; Anm. der Red.): „Es ist nicht so wichtig, was über einen gesagt wird, wenn man kommt, aber es ist extrem wichtig, was über einen gesagt wird, wenn man geht“.

Die Verabschiedungsfeier von Jochen Heinrichs ging mit vielen persönlichen Begegnungen bei Grillwürstchen und Getränken in der Mensa zu Ende. Dabei nahmen die Fachgruppen Geschichte und Pädagogik den Pensionär noch einmal auf eine historisch-pädagogische Zeitreise mit. Für einige unterhaltsame musikalische Beiträge sorgte die Lehrerband.