Miniaturmodelle lassen Leben in Slums nachfühlen Die Ausstellung ist noch bis Sommer in der Eingangshalle der Schule zu sehen.

Begegnung mit afrikanischen Slums: Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 des Mallinckrodt-Gymnasiums haben in den vergangenen Tagen eine besondere Erfahrung gemacht. Im Rahmen der Projekttage im Fach Erdkunde arbeiteten sie zu dem Thema „Leben im Slum“ am Beispiel von Nairobi. Als Kooperationspartner stand „Shangilia Deutschland“ während der Projekttage mit Rat und Tat zur Seite.

Miniaturmodelle der Slums

Die Ausstellung stimmt nachdenklich.

Die Ausstellung stimmt nachdenklich.

Die Schülerinnen und Schüler werteten zunächst in verschiedenen Gruppen Filmmaterial aus den Slums von Nairobi hinsichtlich unterschiedlicher Aspekte aus, z.B. Wohnen, Hygiene, Jobs, Infrastruktur oder den Gegensatz von Arm und Reich. Anschließend führten sie ihre Ergebnisse zusammen und setzten diese durch die Anfertigung von Slum-Modellen mit einfachsten Materialien, insbesondere Abfall, in die Tat um. Die eindrucksvolle Ausstellung, die durch die alleinige Betrachtung nachdenklich stimmt und vor Augen führt, wie Menschen mit einfachsten Mitteln leben müssen, ist noch bis zum Sommer in der Eingangshalle der Schule zu besichtigen.