Tag 4 in Slowenien: Kann der Mars besiedelt werden?

Zu Beginn des vierten Tages in Slowenien (13.04.2018) wurden wir durch ein musikalisch untermaltes Theaterstück zum Mond an der Schule empfangen. Obwohl wir erfahren hatten, dass die Darstellerinnen sehr nervös waren, konnten wir das in der professionellen und gelungenen Aufführung eigentlich gar nicht feststellen.

Im Anschluss an diesen gemeinsamen musikalischen Einstieg in den Tag wartete ein vielfältiges Workshop-Programm auf uns: Zum Beispiel wurde der Workshop zur Gestaltung eines Spiels zur Astronomie von gestern Vormittag fortgesetzt. Dieser Workshop war ein ganz besonderer, denn wir haben uns kreativ mit dem Thema Astronomie auseinander gesetzt. Wir haben ein eigenes „Activity“ mit astronomischen Begriffen gestaltet. Bei dem Herstellen haben wir jedes kleinste Detail beachtet und selber gebastelt oder gemalt. Dabei haben wir uns alle auch besser kennengelernt und Freundschaften geknüpft. Am Ende des tollen Workshops ist ein wunderbares Spiel entstanden auf das wir alle sehr stolz sind.

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Es gab auch einen weiteren sehr interessanten Workshop zu „Newtons third law“, in welchem wir unsere eigene Rakete gebastelt und anschließend gestartet haben. Besonders lustig waren die Experimente, die wir selber machen sollten, um Kräfte zu verstehen, z.B. indem sich zwei Schüler auf dem Skateboard wegschubsten. Nach einer kurzen Einweisung zu den drei Newtonschen Gesetzen und etwas praktischer Physik ging es dann ans Verzieren von Wasserflaschen, welche nachher als Raketen in die Luft gehen sollten. Als alle Raketen fertig waren und, mehr oder weniger, akzeptabel aussahen, sind wir raus gegangen, um sie starten zu lassen. Hierzu wurden die Flaschen mit etwas Wasser gefüllt und an eine Luftpumpe angeschlossen. Danach hieß es pumpen! Wenn genügend Druck in der Flasche entstanden war, löste sie sich vom Schlauch und wurde hoch in die Luft geschleudert! Das war sehr lustig und hat viel Spaß gemacht!

Debatte über die Besiedlung des Mars

In einem weiteren Workshop sollten wir über die Besiedlung des Mars debattieren. Am Anfang war es recht schwer, sich zu trauen, da es für uns eine Fremdsprache war und die Mitdebattierenden etwas älter waren. Aber nachdem die ersten Grenzen überwunden waren, hat es sehr viel Spaß gemacht sich mit Schülern aus anderen Ländern auseinander zu setzen.

Verschiedenste Workshops standen auf dem Programm.

In einem weiteren Workshop ging es um die Erde im Bezug zur Sonne. Dieses wurde sehr schön durch ein Modell mit einem Globus und einer Lampe verdeutlicht. Dadurch könnten wir viele Dinge lernen und für sich selber mitnehmen. Sehr gut war, dass der Vortrag von einer Schülerin gehalten wurde, so war er sehr anschaulich und nicht zu schwer.

Fotos von Sternen und Planeten, z.B. von Sonne und Saturn, bearbeiten wir in einem anderen Workshop. Diese wurden zuvor von einer Kamera geschossen, die hinter einem Teleskop befestigt worden war. Es war sehr beeindruckend, wie stark wir die Qualität der Fotos verbessern konnten, indem wir ein dafür speziell vorgesehenes Programm verwendet haben. Des Weiteren haben wir gelernt, wie man anhand von der Messung des Lichts, welches aus einem Sonnensystem auf die Erde trifft, Exoplaneten messen und erfassen kann. Dazu haben wir ebenfalls ein Experiment mit Messgerät und Mini-Sonnensystem durchgeführt. Dieser sehr komplizierte Vorgang wurde uns anschaulich und verständlich erklärt, sodass wir nun genauer verstehen können, wie man Exoplaneten finden kann. Zudem konnten wir die Schüler aus den anderen Ländern beim gemeinsamen Arbeiten besser kennenlernen lernen.

Wieder ein umfangreiches Workshop-Angebot

Damit war das umfangreich Workshop-Angebot jedoch noch nicht beendet: Wir konnten darüber hinaus noch erfahren, wie man die Distanz zum Mond mit drei speziellen Photos des Mondes ermitteln kann. Besonders interessant war die physikalische Begründung für Ebbe und Flut und weshalb der Morgenhimmel blau und die Abendsonne rötlich ist. Es war beeindruckend, dass wir bei einem Bild der Jesus Statue aus Rio de Janeiro, anhand der Sonne, den Standpunkt der Kamera ermitteln konnten. Obwohl es sehr schwierig und kompliziert war, besonders aufgrund der englischen Sprache, war es sehr interessant und machte viel Spaß.

Endlich waren am Abend die Wetterbedingungen optimal für Sternbeobachtungen mit dem Teleskop. Um 20 Uhr abends machten sich hierzu alle Schüler mit dem Bus auf den Weg in den Wald, um den Sternenhimmel zu erkunden. Durch die niedrige Population in den Wäldern Sloweniens und einem beinahe wolkenfreien Himmel hatten wir perfekte Sicht auf die verschiedensten Sternbilder, zu denen wir währenddessen etwas erklärt bekamen. Doch das Highlight des Abends war, dass wir mit Hilfe zweier professioneller Teleskope Zwillingssterne, Planeten oder ganze Galaxien aus der Nähe beobachten konnten. Damit ging ein weiterer ereignisreicher Tag in Slowenien zu Ende.

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