Tag 4 und 5 in Ayr: Zwischen Highlands und Haggis

Das Wochenende haben die Schülerinnen und Schüler in ihren Gastfamilien verbracht, wo sie unterschiedliche Aktivitäten unternommen haben. Mit Carolin Bollermann, Ann-Maleen Echelmeyer und Paul Tummescheit berichten drei Schülerinnen und Schüler stellvertretend für die anderen über ihr Wochenende in Ayr.

Der Kletterpark war ein Highlight.

Carolin Bollermann (8a):
Am Samstag sind wir ziemlich früh aufgestanden. Schon um 8 Uhr stiegen wir in den Zug nach Glasgow. Nach ungefähr einer halben Stunde waren wir in Glasgow und mussten in den anderen Zug nach Edingburgh umsteigen. Zuerst machten wir eine Hop-on-hop-of-Bustour, auf der ich unter anderem das schottische Parlament und noch vieles mehr gesehen habe. Anschließend gingen wir in die ”Camera Obscura”, einem Museum der Illusionen, wo optische Täuschungen die zahlreichen Besucher verblüffen. Es hat viel Spaß gemacht! Schließlich waren wir in Edingburgh Dungeons, was ähnlich wie eine Geisterbahn war, nur dass man durch die ungefähr 10 Räume selbst gehen musste. Es fielen einige Schreie und es blieben erschreckte Menschen zurück!

Nachdem alle ausgeschlafen waren, machten wir uns Sonntag auf den Weg zu ”Tree to Tree”, einem Hochseilgarten, in dem wir den Vormittag verbrachten. Nach der Anstrengung in der Kälte fuhren wir zum Loch Lomond, der als der schönste See Schottlands gilt, und haben dort Mittag gegessen. Anschließend fuhren wir entlang des Sees Richtung Norden bis in die Highlands. Es war unglaublich schön, zwischendurch schneite es, aber auch die Sonne zeigte sich oft. Besonders bemerkbar macht sich aber der eiskalte, extrem starke Wind. Abends trafen wir uns noch mit den anderen Austauschschülern.

Ein Gewächshaus voller Blumen erfreute den Anblick der Besucher.

Ann-Maleen Echelmeyer (8e):
Am Samstagmorgen haben meine Austauschschülerin und ich einen Film geschaut. Danach fuhren wir nach Glasgow in eine Trampolinhalle und haben uns dort mit vielen anderen getroffen. Nach dem Springen shoppten wir ein bisschen und aßen Lunch in der Stadt. Am Sonntagmorgen gab es ein typisches schottisches Frühstück mit vielen leckeren Sachen. Eigentlich wollten wir klettern gehen, dies ging aber aufgrund des eisigen Wetters nicht, also gingen wir in einem Park spazieren, in ein Gewächshaus voller Blumen und anschließend in ein Café. Am Abend trafen wir uns mit Freunden zum Dinner.

Schmeckten besser, als es aussieht: Haggis.

Paul Tummescheit (7d):
Am Wochenende im schönen Schottland machten wir uns Samstag auf den Weg in eine Trampolinhalle namens Flipout. Anschließend fuhren wir mach Hause und aßen eine leckere schottische Spezialität namens „Haggis“.

Man sollte aber besser nicht darüber nachdenken, woraus es besteht: nämlich Schafsmagen, der mit Herz, Leber, Lunge, Nieren vom Schaf sowie Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Es war aber sehr lecker! Am nächsten Tag konnte wir lange schlafen und fuhren nach Glasgow in eine Skihalle, um dort Ski zu fahren. Nach zwei Stunden Skifahren sind wir in eine Eisdiele gefahren und haben dort ein leckeres Eis gegessen. Am späten Nachmittag haben wir uns noch dem Strand angeschaut. Das war ein sehr schönes Wochenende!