Einleitung

Als 1986 das neue Gebäude des Mallinckrodt-Gymnasiums am Südrandweg eingeweiht wurde, erschien aus diesem Anlass eine umfangreiche Festschrift. Sie enthielt auch eine bemerkenswerte Chronik der Schule beginnend mit den Anfängen um die Mitte des 19. Jahrhunderts, angereichert mit vielen Dokumenten und Bildern, die anschaulich die Entwicklung der Schule vermittelt. Auf diese Chronik sei hier ausdrücklich noch einmal hingewiesen.

Dieser folgende Bericht soll sie nicht ersetzen, sondern eine strukturierte Kurzfassung der Schulgeschichte bieten. Diese ist geprägt von Neuanfängen und Erweiterungen des Angebots und von Schulschließungen. Man kann diese 150 Jahre in 4 Phasen einteilen:

  • 1. Phase: 1849 bis 1874
  • 2. Phase: 1892 bis 1943
  • 3. Phase: 1949 bis 1978
  • 4. Phase: seit 1978

Die 1. Phase umfasst die Zeit der ersten Schulgründung bis zur Schließung der Töchterschule 1874

Die Geschichte der Schule beginnt bereits eineinhalb Jahre vor der Eröffnung der ersten katholischen Mädchenschule am 3. Januar 1851, denn schon im August 1849 hatte Schwester Pauline von Mallinckrodt, wenige Tage nach Gründung der Kongregation der Schwestern der Christlichen Liebe (21. August 1849), den Vertrag mit dem katholischen Schulvorstand Dortmunds unterzeichnet, der die Gründung der ersten Schule ermöglichen sollte. Es dauerte allerdings noch mehr als ein Jahr, bis die Regierung in Arnsberg die Anstellung einer Schwester genehmigte. Der 3. Januar 1851 ist der eigentliche Geburtstag der ersten Schule. Als erste Schwester erhielt Mathilde Kothe die Lehrerlaubnis und übernahm eine reine Mädchenklasse mit 123 (!) Schülerinnen im Südflügel des ehemaligen Dominikanerklosters an der Propsteikirche. Sie wurde unterstützt von einer weiteren Schwester und drei weltlichen Lehrkräften. In den folgenden Jahren wuchs die Schule stetig, denn von 1854 – 60 kam etwa alle zwei Jahre eine neue Lehrerinnenstelle hinzu. Dies war auch notwendig, denn die Schülerzahl stieg kontinuierlich an. Klassen von etwa 200 Schülerinnen waren alltäglich und man kann sich unschwer vorstellen, dass die Schule mit vielen Problemen und Zwängen zu kämpfen hatte: Raumnot, dadurch bedingt Schichtunterricht, Schwänzen der Schülerinnen (eine allgemeine Schulpflicht war noch nicht durchgesetzt) und Prüfungen unter nicht gerade optimalen Bedingungen. Diese Prüfungen, sowohl schriftliche als auch mündliche, fanden bereits vor einem Prüfungsgremium statt, dessen Vorsitz der Schulinspektor hatte, der in die Prüfungen der Fachlehrer eingreifen konnte. Lustig erscheint heute, dass zu Beginn manch neuer Prüfungseinheit ein „munteres Liedchen“ gesungen wurde.

Die Industrielle Revolution wurde besonders in einer sich entwickelnden Großstadt wie Dortmund zur Triebfeder für die Projektierung und Errichtung einer privaten Töchterschule am 31. Mai 1864, der Vorläuferin des späteren Mädchengymnasiums. Der permanente Zuzug von arbeitsuchenden Menschen ließ die katholischen Gemeinden rapide anwachsen und sorgte für die Nachfrage nach geeigneten Schulplätzen. Die neue Töchterschule war zunächst höchst provisorisch untergebracht in der Krupp’schen Scheune, Am Mönchenwordt 2, neben der Propsteikirche. Einen Schulhof gab es nicht. So mussten die Schülerinnen die Pausen auf der Straße verbringen. Hingegen war die Unterrichtspalette erstaunlich breit, ja geradezu „modern“. Sie umfasste folgende Fächer: Deutsch, Geschichte, Erdkunde, Naturkunde, Kirchengeschichte, Katechismus, Biblische Geschichte, Französisch, Rechnen, Gesang, Zeichnen, Handarbeit und Schreiben. Später wurde die Töchterschule in die Kuhstraße 10 verlegt.

Die Elementarschule im ehemaligen Dominikanerkloster wuchs nach 1860 auf mehr als 1000 Schülerinnen an, wodurch zum einen ein Umbau notwendig wurde, zum anderen aber eine zweite Mädchenelementarschule (seit Juni 1871) gegründet werden konnte, und zwar im Norden der Stadt, „in der Krim“.

1873 unterrichteten die Schwestern der Christlichen Liebe ca. 1500 Schülerinnen in 16 Vorschulklassen. Dafür hatten sie jedoch nur 12 Lehrerstellen zur Verfügung. Trotz mangelnder Besoldungsmittel schickte Mutter Pauline 6 weitere Schwestern nach Dortmund, die unentgeltlich Unterricht erteilten. Aber bereits jetzt zeigten sich im sogenannten Kulturkampf die unheilvollen Vorboten der Auseinandersetzung zwischen Kirche und Staat.. Er sollte das erste Ende der schulischen Tätigkeit der Schwestern bringen. Von Dezember 1873 bis Juni 1874 wurden alle Mädchenklassen der Elementarschulen aufgelöst, im Juli 1874 auch die höhere Töchterschule. Selbst ein Appell von Mutter Pauline an den Kaiser verhallte ungehört. Infolgedessen endete am 13. August 1874 die 1. Phase der Schulgeschichte. Alle Schwestern verließen Dortmund, um sich in den USA eine neue Wirkungsstätte aufzubauen. Eine bis in die letzten Monate vor der Schließung der Schulen segensreiche Tätigkeit fand leider aus politischen Gründen ein abruptes Ende. Eine neue katholische Töchterschule (die spätere Droste-Hülshoff-Mädchenrealschule) überbrückte vom November 1874 bis zum Mai 1892 die Zeit, bis die Schwestern nach Dortmund zurückkehrten.

Die 2. Phase umfasste die Jahre 1892 bis 1943

Nach der Wiedereröffnung der höheren Mädchenschule mit 112 Schülerinnen an dem Ort (ehemaliges Dominikanerkloster), an welchem die erste Schule 1851 ihren Anfang genommen hatte, expandierte diese in wenigen Jahren zu einer Gesamtanstalt mit 3 Lyzeen, um dann unter dem Druck des Nazi-Regimes (dazu später mehr) und nach dem Großangriff vom 23. /24. Mai 1943 auf Dortmund wiederum den Lehrbetrieb einstellen zu müssen.

scannen2Zur höheren Mädchenschule, die am 4. Mai 1892 ihre Pforten geöffnet hatte, kam bereits 1898 eine Vorschule mit 3 Klassen hinzu. Ein Jahr später wurde die Mädchenschule in den Neubau an der Silberstraße verlegt und erhielt den Namen „Marienschule“. Sie wurde 1908 ein Lyzeum, 1912 ein Oberlyzeum mit einer Seminarklasse zur Ausbildung von Lehrerinnen. 1907 zählte sie bereits wieder 650 Schülerinnen.

Im gleichen Jahr wurde das neue Gebäude am Eisenmarkt 6 mit Aula und Turnhalle bezogen, ein Gebäude, das für viele bis 1986 die Mallinckrodtschule schlechthin gewesen ist.

Im Jahre 1920 umfasste die Gesamtanstalt drei gesonderte Lyzeen:

– das Marien-Lyzeum im Bereich des ehemaligen Dominikanerklosters
– das Mallinckrodt-Lyzeum am Eisenmarkt
– das Mathilden-Lyzeum in der Mühlenstraße im nördlichen Stadtteil.

In den 20er Jahren erfolgten durch den Staat etliche Umgestaltungen des Schulsystems, von denen auch die Lyzeen betroffen waren. Einschneidende Probleme ergaben sich für die Schule mit Beginn der Nazi-Herrschaft. Schon 1934 wurde der Zugang zu den Hochschulen beschnitten und u.a. auch von „nationaler Zuverlässigkeit“ abhängig gemacht. Ein entscheidender Eingriff aber erfolgte 1936, denn die Nationalsozialisten sahen drei private katholische Gymnasien im Vergleich zu den übrigen Dortmunder Gymnasien als „unverhältnismäßig“ an. Die Schwestern wurden zu Verhandlungen gebeten. Als Ergebnis kam heraus, dass das Mathilden-Lyzeum zu Ostern 1937 seine Pforten schließen musste. Das war aber nicht das Ende des Abbaus, denn nun begann auch das Ringen um die Erhaltung des Mallinckrodt-Gymnasiums. Der beginnende Krieg rückte vorerst andere Probleme für die Machthaber in den Blick und verlängerte ironischerweise zunächst die Existenz der beiden Gymnasien, bis 1942 das Gebäude am Eisenmarkt durch die Stadt beschlagnahmt wurde, um dort das Schiller-Gymnasium unterzubringen. Die Mädchenklassen mussten in die Marienschule im ehemaligen Dominikanerkloster übersiedeln.

Der Großangriff auf Dortmund im Mai 1943 zerstörte das Gebäude so sehr, dass der Schulbetrieb endgültig eingestellt werden musste. Die Schülerinnen wurden, wie viele andere Kinder Dortmunds, nach Freiburg evakuiert. Die zurückbleibenden Schwestern widmeten sich anderen Aufgaben, verließen aber 1945 die total zerstörte Stadt. Zum zweiten Mal standen die Schwestern vor dem Trümmerhaufen (im wahrsten Sinne des Wortes!) ihrer über Jahrzehnte geleisteten Aufbauarbeit. Wer aber geglaubt hatte, das sei das Ende der schulischen Tätigkeit der Schwestern der Christlichen Liebe in Dortmund, der sah sich Gott sei Dank getäuscht, denn Mutter Pauline hatte Zeit ihres Lebens ihren Schwestern immer wieder Mut gemacht und sie zu Neuanfängen und Initiativen ermutigt. Davon zeugen viele ihrer Gebete und Gedanken.

Die 3. Phase: 1949-1978

Anders als in der Kulturkampfzeit war das katholische Schulleben von 1943 bis 1949 völlig erloschen. Nazi-Regime und Bombenangriffe hatten „ganze Arbeit“ geleistet. Es dauerte einige Jahre bis sich aus den Ruinen neues schulisches Leben entwickeln konnte. In zweifacher Hinsicht war 1949 ein wahrhaft herausragendes Jahr: Zum einen feierten die Schwestern das 100jährige Bestehen ihrer Kongregation, zum anderen wurde mit dem Wiederaufbau des Mallinckrodt-Gymnasiums am Eisenmarkt begonnen. Im März 1951 konnten die ersten Sextaner die damals notwendige Aufnahmeprüfung absolvieren, und bereits am 5. April 1951 wurde das Mallinckrodt-Gymnasium mit 2 Sexten und einer Quinta (insgesamt 142 Schülerinnen!) feierlich wiedereröffnet. Es war das erste Gymnasium in Dortmund, das nach dem Kriege Unterricht ohne Schichtwechsel (d.h. ohne Vormittags- und Nachmittags-Unterricht im Wechsel) anbot.

scannen0001Am 3. Oktober 1951 feierten die Schwestern zusammen mit der Schulgemeinde und etwa 1300 Altschülerinnen das 100jährige Bestehen ihrer Schule. Die enorm hohe Zahl der Ehemaligen zeigte, wie sehr sie noch mit ihrer Schule verbunden waren trotz Kriegswirren und politischer Widerwärtigkeiten und wie sehr diese Schule ihr Leben mitgeprägt hatte.

Schon zwei Jahre später konnte der Erweiterungsbau am Eisenmarkt fertiggestellt werden. Die Schule hatte nun das Aussehen, das viele heute noch in Erinnerung haben.

Im Jahre 1959 fand das erste Abitur nach dem Kriege statt, ein staatlich überprüftes Examen, das von nun an das Ende jedes Schuljahres mitprägen sollte.

In den folgenden Jahren wuchs die Schule ständig. Waren es 1961 noch 586 Schülerinnen, so waren es 1978 bereits ca. 900. Die Räumlichkeiten konnten den Andrang kaum fassen. Viele Anträge auf Aufnahme mussten abschlägig beschieden werden. Manche Eltern warteten nachts bereits auf dem Eisenmarkt, um mit zu denen zu gehören, die einen begehrten Platz ergattern konnten. Die Attraktivität der Schule war enorm. Man wusste, dass neben der Forderung nach Leistung besonderer Wert auf Erziehung und auf die Vermittlung von christlichen Grundwerten gelegt wurde. Zudem bestand ein enges Lehrer-Schüler-Eltern-Verhältnis.

scannen0004Im Jahre 1970 löste Schwester Hildegard Schlünder die langjährige Direktorin Schwester Maria-Luise Wachtel ab. Sie setzte sich dafür ein, dass man bereits 1972 mit der Reform der gymnasialen Oberstufe begann, noch ehe diese landesweit verpflichtend wurde. Damit brachte sie das Gymnasium auf den damals modernsten Stand, denn alle Absolventen der gymnasialen Oberstufe und des Abiturs erhielten somit die volle Studierfähigkeit, die bislang den Schülerinnen des Gymnasiums für Frauenbildung aufgrund der anderen Fächerwahl verwehrt worden war.

1976 konnten die Schwestern der Christlichen Liebe auf eine 125jährige fast lückenlose Lehrtätigkeit in Dortmund zurückblicken, ein Ereignis, das im Mai mit einem Konzert und einem Festakt feierlich begangen wurde.

Aber die Sorge um die Erhaltung „ihres“ Gymnasiums wurde bei den Schwestern größer, denn das Schulgebäude war zu klein, um eine adäquate Differenzierung des Unterrichtsangebotes langfristig zu gewährleisten. Zudem genügte es baurechtlich nicht mehr den Anforderungen. Die Konsequenz war die Notwendigkeit eines Neubaus. Dieser überstieg jedoch bei weitem die finanziellen Möglichkeiten der Kongregation. So kam es zu einem Wechsel des Schulträgers. Das Erzbistum Paderborn übernahm zum 1.Januar 1978 die Trägerschaft und damit auch die Aufgabe, sich um einen Neubau zu bemühen. Dazu bedurfte es zunächst zahlreicher Verhandlungen, um die Grundstücksfrage und die Finanzierung zu klären. Diese zogen sich einige Jahre hin.

Die 4. Phase: seit 1978 in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn

Vor der Fertigstellung des Neubaus am Südrandweg mussten 1980 am Eisenmarkt 1 (gegenüber dem Mallinckrodt-Gymnasium) und 1983 im Gemeindezentrum der Propsteipfarre weitere Klassenräume angemietet werden, um der Schulraumnot einigermaßen zu begegnen. Für einige Monate kehrte die Schule mit einigen Kursgruppen damit wieder an den Ort der Schulgründung von 1851 zurück: in das ehemalige Dominikanerkloster.

Am 30. März 1984 erfolgte die Grundsteinlegung für das neue Gebäude am Südrandweg durch Herrn Generalvikar Kresing. Aus diesem Anlass beging die Schulgemeinde einen feierlichen Gottesdienst in der Propsteikirche.

Im Grundstein der Schule, den das Motto „Die Liebe zählt nicht, nur die Liebe zählt,“ ziert, befindet sich ein Metallbehälter mit der Urkunde und mit Texten bzw. künstlerisch gestalteten Symbolen der einzelnen Klassen. Dieses Motto fasst programmatisch das Lebenswerk Mutter Paulines zusammen.

Das neue Gymnasium ist so konzipiert worden, dass auch Jungen aufgenommen werden konnten, was am Eisenmarkt u.a. auch aus technischen Gründen nicht möglich war. Monatelang hatte man sich in der gesamten Schulgemeinde mit der Frage einer Koedukation am Mallinckrodt-Gymnasium kontrovers auseinandergesetzt. Schließlich überwog die Ansicht, dass ein katholisches Gymnasium in einer industriellen Großstadt auch für Jungen offen sein sollte.

Im gleichen Jahre 1984 beendete Schwester Hildegard Schlünder ihren Dienst als Direktorin und zum ersten Mal in der Geschichte der Schule wurde keine Schwester Nachfolgerin. Damit endete eine 133 Jahre währende Schulgeschichte, in der die Schwestern selbst für die Geschicke ihrer Schulen verantwortlich waren, eine Leistung, die nicht hoch genug veranschlagt werden kann angesichts der wechselvollen Geschichte Deutschlands in dieser Zeit.

Am 24. August 1984, zu Beginn des neuen Schuljahres, wurde Herr Ewald Oelgemöller als neuer Direktor eingeführt. Zunächst hatte er sich neben seiner Einarbeitung schwerpunktmäßig um die Vollendung des Neubaus zu kümmern.

Mit besonderer Freude konnte 1985 die Seligsprechung der Ordens- und Schulgründerin Pauline von Mallinckrodt gefeiert werden. Im April weilte eine größere Abordnung der Schule in Rom, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen.

Der 12. April 1986 war der langersehnte Tag, an dem das neue Gebäude am Südrandweg eingeweiht werden konnte, ein Gebäude mit wegweisender Architektur, in dem viele neue Ideen und Erkenntnisse moderner Pädagogik Eingang gefunden haben. Wichtigster Gesichtspunkt bei der Konzeption war die Einheit von Mensch und ihn umgebendes Gebäude. Schüler und Lehrer, die zirka die Hälfte des Tages hier verbringen, sollten ein „Zuhause“ vorfinden, in dem sie sich wohlfühlen können. Das jedenfalls war die Grundvorstellung, die der Architekt, Herr Parade, in seiner Rede bei der Übergabe erläuterte.

Dem alten Gebäude am Eisenmarkt mit seiner anheimelnden Atmosphäre haben viele zu Recht nachgetrauert. Dennoch ist der „Traum“ der Bauherren realisiert worden, denn die neue Schule, architektonisch wirklich einzigartig, ist von allen uneingeschränkt angenommen worden. Eine auch künstlerisch überzeugende Kapelle sorgt dafür, dass Gott hier zur Mitte werden kann. Sie bietet zudem die Möglichkeit, jederzeit zu einer Oase der Stille im hektischen Schulbetrieb zu werden.

Am 23. Februar 1991 konnte die neue Dreifachsporthalle, die aus bautechnischen Gründen erst später als das Hauptgebäude errichtet wurde, in einem feierlichen Akt ihrer Bestimmung übergeben werden. Damit hatten einige Durstjahre für die Sportlehrer, für die Schüler und auch für die Schulverwaltung ein Ende gefunden, denn der Sportunterricht war in anderen Hallen der Stadt erteilt worden, was Fahrprobleme mit sich brachte und Stundenplanabstimmungen erforderlich machte. Eine bauliche Veränderung wurde am 21. April 1998 mit der Eröffnung der neuen Cafeteria vollzogen. Sie bot neben einem Frühstückssortiment einen immer frisch zubereiteten Mittagstisch. Betrieben wurde die Cafeteria von einer Gruppe von engagierten Müttern.

img_2130Mit der Amtseinführung von Christoph Weishaupt als Schulleiter hat im Jahr 2009 eine neue Ära begonnen. Erster „Meilenstein“ war der Bau und die Inbetriebnahme der schuleigenen Mensa auf dem hinteren Gelände des Schulhofs im Juni 2011. Viele Mütter, die vorher in der Cafeteria aktiv waren, engagieren sich nun in der Mensa.

Das Mallinckrodt-Gymnasium steht zu Beginn des dritten Jahrtausends vor vielen neuen Herausforderungen. Aber der Überblick über 150 Jahre Schulgeschichte hat deutlich gezeigt, dass diese Schule die neuen Aufgaben immer beherzt in Angriff genommen hat und dass selbst schicksalsschwere Ereignisse es nicht vermocht haben, die von den Schwestern der Christlichen Liebe gegründete Schule aufzulösen.