Zukunft der Digitalisierung: VR-Brille statt Lehrer? Findet Unterricht irgendwann vielleicht nur noch in Virtual Reality statt?

Mithilfe von VR-Brillen in eine virtuelle Welt abzutauchen eröffnet nicht nur für Wirtschaft, Industrie oder den Computerspielmarkt ungeahnte Möglichkeiten – Experten sind überzeugt, dass damit langfristig auch neue Formen des Lernens geschaffen werden, die Schule und Unterricht maßgeblich verändern werden. Findet Unterricht irgendwann vielleicht nur noch in „Virtual Reality“ statt? Und: Kann ein solches Konzept  Lehrerinnen und Lehrer ersetzen?

Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz und virtueller Realität

Um diese und ähnliche Fragen ging es am Donnerstag (28.09.2017) beim Fachkongress „digital excellence“, der sich in diesem Jahr mit spannenden Fragen der „Zukunft der Digitalisierung“ beschäftigt hat. Schülerinnen und Schüler des Informatikkurses der Q2 freuten sich, der Einladung von Jürgen Wallinda-Zilla (Geschäftsführer der Zilla Medienagentur GmbH und einer der drei Veranstalter des Kongresses) folgen zu dürfen. Ihnen bot sich hier die Gelegenheit, an Vorträgen und Workshops zu Themen rund um die digitale Welt von morgen teilzunehmen und so mit Vertretern aus Wirtschaft und IT ins Gespräch zu kommen. Am Beispiel der „Künstlichen Intelligenz“ wurde den Lernenden das Bewusstsein dafür geschärft, was heute schon (technisch) möglich ist, welche Entwicklungen in den nächsten Jahren zu erwarten sind und was vorerst noch „Science Fiction“ bleibt.

Schülerinnen und Schüler des Informatikkurses der Q2 freuten sich über die Einladung.

Was ein Adler beim Flug in schwindelerregender Höhe über schneebedeckte Berge sieht? Wie die Stimmung inmitten einer Fußballkabine zur Halbzeit ist? Dies konnten die Schülerinnen und Schüler, ausgestattet mit VR-Brille, inmitten einer virtuellen 360°-Welt nahezu hautnah erleben. Dabei warf die Frage nach den Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz und virtueller Realität auch immer mal Aspekte auf, die zum Nachdenken und Diskutieren anregten. In einem Punkt waren sich die Schülerinnen und Schüler am Ende des Tages jedenfalls einig: Eine Lehrerin oder einen Lehrer wird eine VR-Brille eindeutig nicht ersetzen.